
RWE prescht vor: Laufzeitverlängerungsantrag für das uralte AKW Biblis A, atomarer „Pro-Klima-Strom“ und die geplanten Beteiligungen von RWE an so krassen AKW-Neubau-Plänen wie Belene in Bulgarien, Cernavoda in Rumänien, Ignalina in Litauen, oder zuletzt die Ankündigung, in Großbritannien gleich mehrere neue AKW bauen zu wollen.
Diese aggressive Atompolitik dürfen wir RWE nicht durchgehen lassen. Wenn der Konzern sogar ein so umstrittenes AKW wie Belene mitten in einem Erdbebengebiet bauen kann, wird er sich in seiner Geschäftspolitik bestätigt sehen und Belene kann zum Startschuss für eine Welle von AKW-Neubauten zunächst in Osteuropa werden.
Gleichzeitig gibt es gerade an der Belene-Beteiligung im RWE-Aufsichtsrat große Zweifel, die sich zum handfesten Machtkampf zwischen Konzernchef Großmann und dem Aufsichtsrat auswachsen. Damit besteht die Chance, diese Konflikte zu schüren und das Projekt bei RWE zu Fall zu bringen, um so RWE vor Augen zu führen, dass Atomkraft nach wie vor ein Imagekiller ist.
urgewald.de
AKW's und vor allem das Risiko-AKW in Belene ist unserer Meinung nach kein Beitrag zum Wohl des Menschen, sondern zum Wohl des Kapitals von RWE.
Atomenergie ist die billige Variante für Energiekonzerne, da Strom billig produziert und teuer verkauft werden kann.
Erneuerbare Energien sind in der Lage die ganze Welt mit Strom zu versorgen.
Zur Zeit scheitert das jedoch nur an Staat und den theoretischen großen Verlierern.
Wir werden uns mit einem Infostand am Mittwoch den 4.März 2009 zwischen 16.00 Uhr und 18.00 Uhr in Siegen blicken lassen.
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